Posaunenchor Brettach

Wer?    
Blechbläser

Wann?        
Donnerstag 20.00 Uhr

Wo?            
im evangelischen Gemeindehaus oben

Chorleiter:  
Rolf Gebhardt, Tel. 07139 90369

Jungbläsergruppe

Wann?        
Donnerstag 19.00 Uhr

Wo?            
im evangelischen Gemeindehaus oben

© Kirchengemeinde Brettach

Lust dabei zu sein?

...ob als Neubläser oder als Wiedereinsteiger
...ob Jung oder Alt

Einfach uns ansprechen oder gleich am Donnerstag vorbeikommen.

POSAUNENCHOR BRETTACH - WEIL'S BRASS MACHT!

01.07.18

Posaunenchor Brettach beim Landesposaunentag in Ulm

Sonntagmorgen - früh gehts los - mit dem Bus in Richtung Ulm. Einen musikerfüllten und sonnenreichen Tag haben wir gemeinsam mit dem Bezirk und vielen weiteren Bläsern aus nah und fern beim 47. Landesposaunentag erlebt. Rund 6500 Bläserinnen und Bläser sind in und um Ulm unterwegs und zur Schlussfeier treffen sich alle vor dem Münster. "Erfrischend lebendig" ist das Motto des Tages und die zentrale christliche Botschaft dieses Jahr. „Wenn der lebendige Gott unser Leben berührt, wächst Hoffnung“ sagte Cornelius Kuttler, der Leiter des EJW, in seinem Schlusswort. Oder wie es Landesbischof Frank Otfried July formulierte: „Ihr seid die klingende und glitzernde Kathedrale.“

2017: 125 Jahre Posaunenchor Brettach

  • add Adventskonzert

    Am 2. Advent erfüllten die Klänge des Schwäbischen Posaunendienstes die Brettacher Kirche. Zum 125-jährigen Jubiläums des Posaunenchor Brettachs spielte das Auswahlensemble des ejw ein Adventskonzert. Mit strahlenden Tönen, gewaltigen zwölfstimmigen Sätzen, tiefgehenden Texten nahmen sie uns mit in die Advents- und Weihnachtszeit.

  • add Festwochenende am 24. + 25. Juni 2017

    Gastchor aus dem Kochertal

    Brass & Songs mit Just Jesus aus Gochsen

    Brass & Songs mit der Band Just Jesus aus Gochsen

    Gastchor aus dem Jagsttal

    125 Jahre - wenn das kein Grund zum Feiern ist.
    Was damals mit vier Bläsern begann, ist gewachsen....

     

    Festabend am Samstag

    Los gings mit einem "Herzlichen Willkommen" mit den aktiven und ehemaligen Bläser beim Sektempfang.

    Schnell füllte sich das Zelt und der Festabend konnte beginnen. Der Chor spielte eine bunte Mischung an Vortragsstücken unter dem Motto "Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder". Der Abend wurde von Martin Wahl auf gelungene Weise moderiert. Dazwischen gab es Lieder und Choräle zum Mitsingen. Auch die Jungbläser- und Neubläsergruppe zeigte ihr Können.

    Der Männerchor hat den festlichen Abend mit seinen Liedbeiträgen bereichert und der Kleintierzuchtverein hat für das leibliche Wohl gesorgt.

     

     

     

    BRASSelBANDe aktiv

    Am Samstagnachmittag gab es ein buntes Kinderprogramm. Dabei konnte man sogar in die Tuba - das größte Instrument des Posaunenchors - blasen. Wer schaffte den lautesten Ton? Bei dem tollen Wetter durfte natürlich auch eine Erfrischung nicht fehlen.

     

     

     

    Festgottesdienst am Sonntag

    Schon Psalm 150 spricht davon: "Halleluja! Lobet den HERRN in seinem Heiligtum; lobet ihn in der Feste seiner Macht! Lobet ihn in seinen Taten; lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit! Lobet ihn mit Posaunen; lobet ihn mit Psalter und Harfe! Lobet ihn mit Pauken und Reigen; lobet ihn mit Saiten und Pfeifen! Lobet ihn mit hellen Zimbeln; lobet ihn mit wohlklingenden Zimbeln! Alles, was Odem hat, lobe den HERRN! Halleluja!"
    So hat am Sonntag die ganze Festgemeinde und der Bezirksposaunenchor in das Lob miteingestimmt.

    Beim bunten Nachmittagsprogramm spielten die Gäste aus dem Kochertal und aus dem Jagsttal. Zudem bildete sich eine Projektgruppe "Brass and Songs".
    Bei der gemeinsamen kleinen Schlusskundgebung - wie wir sie von Ulm in groß kennen - durfte das "Nun danket alle Gott" und "Gloria" nicht fehlen.

  • add Chronik

    Wir schreiben das Jahr 1892. Die Erweckungsbewegung geht durch Deutschland. In den beiden letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts werden viele junge Menschen von dieser Bewegung erfasst und schließen sich den sogenannten Jünglingsvereinen an, die in fast allen Gemeinden gegründet werden. Ihr Ziel ist das Weitertragen des Evangeliums an junge Menschen, um ihnen für ihr Leben Perspektive und Halt zu geben.

    Aus diesem Jünglingsverein in Brettach heraus entschließen sich im Februar des Jahres 1892 vier jung Männer, August Simpfendörfer (1863-1949), Hermann Simpfendörfer (1871-1952), Gottlob Simpfendörfer (1874-1936) und Karl Böhringer (1865-...), Blechblasinstrumente aus ihren eigenen Ersparnissen anzuschaffen und ein Bläserquartett zu gründen.

    Über die Gründung des Posaunenchors wird anlässlich einer Kirchenmeinderatssitzung am 28. Februar 1892 folgendes protokolliert: "Endlich teilt der Geistliche mit, dass sich seit kurzem hier ein Posaunenchor (Quartett) gebildet hat, der zunächst auf eigene Kosten seine Instrumente angeschafft hat. Derselbe hat den Zweck, teils durch Blasen von Chorälen und sonst die Gemeinde zu erbauen. Der Kirchengemeinderat nimmt hiervon mit Befriedigung Kenntnis."

    Der Posaunenchor etabliert sich in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg und einige junge Männer fühlen sich durch die Gemeinschaft und das Musizieren angesprochen, so dass der Chor eine wichtige Säule der kirchlichen Arbeit wird. Durch Zugang mehrerer Junger Bläser wuchs der Chor in Brettach zu einer beachtlichen Größe. Leider riss der 1. Weltkrieg tiefe Wunden in der Gemeinde und auch im Posaunenchor. Der Neubeginn nach dem Krieg war nicht leicht und währte leider auch nicht lange. Schon bald nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde die Posaunenarbeit und vor allem die Jugendarbeit immer schwieriger. Mit Beginn des 2. Weltkriegs wurden alle wehrfähigen jungen Männer zum Kriegsdienst eingezigen, so dass die Arbeit des Posaunenchors ab 1942 zum Erliegen kam.

    Im Jahr 1946 wurde die Posaunenarbeit in Brettach durch Karl Simpfendörfer wieder aufgenommen.

     

    Dirigenten seit der Gründung:

    Christian Böhringer: 1919-1924
    Wilhelm Böhringer: 1924-1929
    Karl Simpfendörfer: 1929-1951
    Werner Böhringer: 1951-1960
    Helmut Gebhardt: 1960-2001
    Rolf Gebhardt: seit 2001

 

 

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